FAQ

  • Fasten und Diäten

    Sowohl die Gewichtsabnahme durch eine verminderte Kalorienzufuhr als auch der völlige Verzicht auf feste Nahrung beim Fasten führen zu entscheidenden Veränderungen im Säure-Basen-Gleichgewicht. Denn der Körper wird gezwungen auf seine Energiereserven zurückzugreifen, also vor allem Fettdepots abzubauen. Dies kann durchaus gewünscht sein, allerdings wird die Bildung von sog. „Ketosäuren“ angekurbelt, die bei der Verbrennung von Fettsäuren entstehen und den Stoffwechsel belasten. Eine ausgeprägte Übersäuerung (Ketoazidose) kann die Folge sein, wodurch sich die gesamte Stoffwechselleistung eher verschlechtert. Die meist nach einigen Tagen auftretenden typischen Diät- bzw. Fastenkrisen sind die unangenehme Folge einer solchen Ketoazidose. Der Erfolg des Fastens und Abnehmens stellt sich also eher ein, wenn darauf geachtet wird, die zusätzlich anfallende Säureproduktion durch eine ausreichende Zufuhr von Obst, Gemüse und Salat zu kompensieren bzw. entsprechend auf Basenprodukte wie Basica zurückzugreifen falls z.B. entsprechende Lebensmittel im Rahmen der Diät nicht erlaubt sind.
  • Freie Radikale

    Atome oder Molekülbruchstücke, die ein freies Elektron besitzen. Diese hochreaktiven Teilchen sind sehr instabil und bestrebt, mit anderen Molekülen zu reagieren, weshalb sie selbst im Körper nur schwer nachweisbar sind, wohl aber die Folgen oder Schäden, die sie bewirken, sofern das körpereigene „Reparatursystem“ diese nicht beseitigen kann. Vermehrt werden freie Radikale bei Entzündungsvorgängen im Körper freigesetzt oder bei einem erhöhten Sauerstoffumsatz, wie beim Ausdauersport. Auch äußere Umstande, wie UV-Strahlung, erhöhter Ozon-Gehalt , Höhenstrahlung und Rauchen erhöhen die Anzahl an freien Radikalen. Mittels antioxidativer Substanzen können die freien Radikale unschädlich gemacht werden, weshalb eine hinreichende Zufuhr gewährleistet sein muss.