FAQ

  • Carnitin

    L-Carnitin transportiert Bestandteile des Nahrungs- bzw. Körperfetts (Fettsäuren) in bestimmte Zellkompartimente zur Energiegewinnung. Zusätzlich besitzt es gefäßerweiternde, durchblutungsfördernde Eigenschaften.
  • Cholesterin

    Lebenswichtiger Bestandteil aller Zellen und Baustein bestimmter Hormone, der Steroidhormone , wie Geschlechtshormone, Cortison und Adrenalin. Das im Körper befindliche Cholesterin entstammt zwei Quellen: Zum einen wird es mit der Nahrung über tierische Lebensmittel aufgenommen, zum anderen produziert der Körper selbst Cholesterin. Ein Zuviel an Cholesterin kann langfristig zu Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße, zur Arteriosklerose, führen und ist damit ein Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Unbedingt wissenswert ist in diesem Zusammenhang, dass das Cholesterin im Blut in zwei Fraktionen vorkommt, nämlich als LDL- Cholesterin (Low Density) und HDL-Cholerstin (High Density). Die oben beschriebenen ungünstigen Eigenschaften haften dem LDL- Cholesterin an, während das HDL- Cholesterin günstig wirkt. Ausdauersport führt typischerweise zu einem erhöhten HDL- Cholesterinspiegel, damit wird der Quotient (De Ritis Quotient) Gesamtcholesterin zu HDL- Cholesterin gesenkt, was ein Maß für ein sinkendes Arterioskleroserisiko darstellt.
  • Chrom

    Faktor im Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel. Chrom stimuliert die Insulinwirkung und hat damit Einfluss auf den Blutglukosespiegel. Ist an der Bildung von Glykogen beteiligt.
  • Chronische Übersäuerung

    Die chronische Übersäuerung, sog. latenten Azidose - bedeutet so viel wie „versteckte Übersäuerung“ und weist auf einen chronischen Zustand hin, der sich zunächst nicht bemerkbar macht. Latente Azidosen sind weit häufiger in der Praxis zu beobachten und gekennzeichnet durch eine geringfügige Verschiebung des Blut-pH innerhalb des Normbereiches (pH 7,35 – pH 7,45) zum Sauren hin. Gleichzeitig ist die Pufferkapazität des Blutes vermindert. Die latente Azidose verläuft ohne spezifische klinische Symptome, d. h. wir verspüren zunächst keinerlei körperliche Veränderungen.