Tipps rund um den Sport:
Effektives Radtraining

Radfahren kann man überall – in der Stadt genauso wie auf dem Land. Radfahren ist gesund, vorausgesetzt man geht die Sache richtig an!

Das Grundtempo sollte beim Radfahren moderat sein, also einem Tempo entsprechen, bei dem eine Unterhaltung noch problemlos möglich wäre (aerober Trainingsbereich). Um die Muskulatur, das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel noch effektiver zu trainieren, empfehlen sich zusätzlich intensive Belastungen (im anaeroben Trainingsbereich) wie kurze Sprints (den Berg hinauf) oder längere intensive Abschnitte. Auf eine Belastung muss immer eine Entlastung folgen, denn nur so kann der Körper den Reiz optimal verarbeiten und die Muskeln optimal trainieren.

Neben der Intensität ist die Trittfrequenz beim Radfahren ein entscheidendes Trainingskriterium. Soll die Kraft trainiert werden, beispielsweise um beim Mountain-Biking Berge hinauffahren zu können, muss die Trittfrequenz niedrig liegen (etwa 50 Umdrehungen/Minute) und die Belastung überwiegend sitzend gefahren werden. So wird sehr effektiv Kraft in der Oberschenkelmuskulatur aufgebaut. Bei Ausdauerfahrten zum Beispiel mit dem Rennrad, dagegen empfiehlt sich eine hohe Frequenz (90-100 U/Min.), um das Herz-Kreislauf-System zu fordern, die Muskulatur aber zu schonen. Ein solch abwechslungsreiches Training ist eine gute Vorbereitung für die Teilnahme an Rad-Etappenfahrten, Rad-Marathons oder gar Alpenüberquerungen.