Tipps rund um den Sport:
Herzfrequenz beim Training

Als Herzfrequenz-Variabilität (HRV) wird die Veränderung des zeitlichen Abstandes zwischen zwei Herzschlägen bezeichnet. Über autonome (also nicht der willentlichen Kontrolle unterworfene) Regulationswege passt ein gesunder Organismus die Herzfrequenz ständig den momentanen Belastungen an.

 

Körperliche Beanspruchung oder psychische Belastung hat eine Erhöhung der Herzfrequenz und eine Verminderung der Variabilität zur Folge. Im ausgeruhten, leistungsbereiten Zustand zeigt sich dagegen eine hohe Herzfrequenz-Variabilität und tendenziell ein niedriger Puls.

 

Inzwischen gibt es Pulsuhren, die neben der aktuellen Höhe des Pulses auch die Herzfrequenz-Variabilität messen können, sodass Sie eine wichtige Zusatzinformation über Ihren aktuellen Stresslevel und damit auch zu Ihrer momentan sinnvollen Belastungsfähigkeit erhalten. Denn eine eingeschränkte Herzfrequenz-Variabiliät findet man beispielsweise unter chronischer Stressbelastung, bei Übertrainingszuständen und bei noch nicht abgeschlossener Regeneration.

 

Bei einer eingeschränkten Herzfrequenz-Variabiliät sind anspruchsvolle Trainingseinheiten, aber auch übermässiger Alltagsstress nach Möglichkeit zu vermeiden.

 

Viele Informationen wie Sie die Herzfrequenz-Variabiliät messen können, finden Sie unter: http://www.polar-deutschland.de/de/training_mit_polar