Tipps rund um den Sport:
Regeneration als Leistungsturbo

Experten-Tipp von Carsten Eich: 

Sportliche Betätigung ist der perfekte Ausgleich zu den Belastungen unseres Alltags und fördert dabei, regelmäßig angewandt, auch noch unsere Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden. Doch nicht selten reagiert der ambitionierte Sportler ungewollt ganz nach dem Motto „höher, schneller, weiter“ sehr leistungsorientiert und der olympische Gedanke „dabei sein ist alles“ wird von übertriebener Leistungssucht verdrängt. Dann werden alle möglichen und unmöglichen Trainingsbelastungen in der Hoffnung „viel hilft viel“ realisiert.

Leider stellt sich das gewünschte Ergebnis nicht ein und der Lohn für die harte Trainingsarbeit führt eher zu Überlastungen oder sogar Verletzungen. Unser Körper reagiert auf Trainingsreize durch eine leistungsmäßige Anpassung, aber dieser Bogen ist auch schnell überspannt. Viele Profis kennen das sogenannte „Übertraining“, man trainiert vor einem besonderen Ziel wie den olympischen Spielen so hart und umfangreich wie noch nie zuvor. Viele gute Trainingseinheiten reihen sich aneinander, aber die körperliche Ermüdung wächst von Tag zu Tag. Doch wenn man diesen Punkt überschreitet und keine Regenerationsphase einbaut, geht die Leistungsfähigkeit in den Keller und der Athlet fühlt sich nur noch müde und ausgebrannt.

Seminartipp:
Trainieren wie die Profis: Basica Sport Seminare: 2.-9. September in Oberstaufen im Allgäu, Leitung: Carsten Eich, Infos unter: http://www.carsten-eich.de

Für die sportliche Entwicklung ist es wichtig, dass unser Körper ausreichend regeneriert. Das Verhältnis zwischen Belastungs- und Regenerationswochen sollte bei 3/1 stehen, drei Belastungswochen folgt eine Regenerationswoche mit deutlich reduziertem Trainingsumfang (ca. 50%). In der Folgewoche werden sie spüren, wie ihr Körper auf neue sportliche Herausforderungen brennt und auch der Geist wieder frei für Höchstleistungen ist. Die Regeneration ist der eigentliche Schlüssel zur sportlichen Höchstleistung, ganz nach dem Motto „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht“!